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Lebensbegleitung und Sterbebeistand


"Lange saßen sie dort und hatten es schwer,
doch sie hatten es geneinsam schwer,
und das war ein Trost.
Leicht war es trotzdem nicht."

(Astrid Lindgren)


 

Kriegskindheiten - die langen Schatten kollektiver Gewalterfahrungen

 

 

 

Die Hospiz-Bewegung Lüdinghausen/Seppenrade lädt in Kooperation mit der Familienbildungsstätte Lüdinghausen ein zu einem Vortragsabend mit anschließendem Gespräch zum Thema „Kriegskindheiten - die langen Schatten kollektiver Gewalterfahrungen“.

Er findet statt am Mittwoch, den 05. Oktober 2016 um 19.30 Uhr in den Räumen der FBS in der Mühlenstraße.

Aus der Traumaforschung wissen wir, dass die frühen Gewalterfahrungen der Kinder des zweiten Weltkrieges im Alter und im Sterbeprozess wieder eine Belastung darstellen können. Verhaltensauffälligkeiten und posttraumatische Erlebnisse können Angehörige, Pflegende und HospizbegleiterInnen verunsichern und belasten. Wie kann man es erkennen? Wie damit umgehen? Wie wirken traumatische Erfahrungen generationsübergreifend nach? Was können wir aus unserer eigenen Geschichte ganz aktuell auch über den Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen lernen?Die Referentin Karin Goebel aus Selm gehört selbst zur Generation der Kriegskinder. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Die Idee

Im Berufsalltag, in der Werbe- und Konsumwelt wird es verdrängt – das Thema Sterben. Sterben macht Angst, und so passt es nicht recht ins Lebensbild aktiver Menschen. Doch sind der Tod und die Trauer eine Realität.

Wir möchten in der Öffentlichkeit die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen Krankheit, Tod und Trauer erreichen, damit Schwerstkranke, Sterbende  und Trauernde nicht allein gelassen werden und ausgegrenzt leben müssen.

Unter Lebensgebleitung verstehen wir unser DASEIN beim Sterben, wir wollen ein Stück des letzten Weges begleiten. Und wir sind da, wenn unsere Hilfe und Zuwendung gewünscht wird.

Hospiz-Arbeit, dieser Begriff steht inzwischen für eine weltweite Bewegung, deren Ziel es ist, die Menschenwürde bis in die letzte Lebensphase hinein zu respektieren und zu ermöglichen.

Wir haben uns dieser Initiative angeschlossen und fühlen uns dieser Idee verpflichtet.