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25.05.2010 16:40 Alter: 102 Tag(e)

Erlebnis auch für Eltern

Seppenrade - „Ein komisches Gefühl hatte ich schon. Ich musste erst schlucken“, räumte eine Mutter ein Unbehagen ein. Als sie davon hörte, dass das Projekt „Hospiz macht Schule“ an der Seppenrader Mariengrundschule zum dritten Male stattfinden sollte. Als gestern aber Bilanz gezogen wurde, musste sie feststellen, „dass sich auch bei mir einiges geändert hat“. Hospiz macht sich also nicht nur in der Schule, sondern auch im Elternhaus bemerkbar.

Prunkbohnen pflanzten die Kinder als Symbol dafür, „neu Fuß zu fassen“. Begleitet wurde die Woche von Astrid Voerste, Margarete Hake, Claudia Kloppenburg, Kerstin Fröhlich, Friedhelm Theveßen, Hedwig Stüer und Eveline Polenz-Sassen. Foto:

Eine Woche lang beschäftigten sich die 18 Kinder der Klasse 3b mit Themen wie Krankheit und Leid, Tod und Trauer, aber auch Trost und Hoffnung. Die ehrenamtlichen Aktiven der Hospizbewegung Lüdinghausen-Seppenrade führten diese Projektwoche durch, bei der sich eigentlich alles um ein Tabu-Thema drehte. Wer redet schon gerne vom Sterben, vom Tod und von Krankheiten, die unheilbar sind? Es zeigte sich jedoch in der vergangenen Woche, dass die Kinder wenig Probleme haben, mit dem Thema umzugehen. Sie haben sogar schon ihre Erfahrungen gemacht, wie sich herausstellte. Denn auch der Tod eines lieben Haustieres kann ein herber Verlust sein.


Ein Kursangebot:

Leben erfahren,
      Sterben begleiten

Sterben begleiten,
      Leben bejahen

Qualifizierungskurs für die ehrenamtliche Arbeit mit Schwerstkranken, Sterbenden und ihren Angehörigen startet am 29. Oktober 2010
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